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Präferenzen von Arbeitgebern und Generation Y

Der fortschreitende demografische Wandel führt in Deutschland dazu, dass das Angebot an Nachwuchskräften auf dem Arbeitsmarkt zunehmend begrenzter wird: Hochrechnungen des statistischen Bundesamtes prognostizieren eine Reduktion der erwerbsfähigen Personen von ca. 49 Millionen Personen (2017) auf ca. 44 bis 45 Millionen im Jahr 2030 und auf ca. 34 bis 38 Millionen im Jahr 2060.

Konstante Bedingungen vorausgesetzt, führt diese Entwicklung dazu, dass das Angebot an Arbeitsstellen zukünftig die Anzahl der erwerbstätigen Personen übertrifft und sich somit ein stetiger Wandel des Arbeitsmarktes von einem Nachfrager- in einen Anbietermarkt vollzieht. Einhergehend mit dieser Entwicklung kommt es zu einem Generationenwechsel. Die Generation Y wird eine immer zentralere Rolle auf dem, durch veränderte Machtverhältnisse geprägten, Arbeitsmarkt spielen.

abstract colorful group of people or workers or employees – conc © S K – fotolia

Steigendes Anspruchsniveau

Parallel zu dieser Entwicklung führten gesellschaftliche Veränderungen bereits in den vergangenen Jahren dazu, dass sich nicht nur das Anspruchsniveau in der Gesellschaft insgesamt erhöht hat, sondern auch das Anspruchsniveau in der Berufswelt. Bereits bei der Betrachtung von Stellenausschreibungen wird deutlich, dass Unternehmen nach Arbeitnehmern suchen, die ihrer Idealvorstellung entsprechen. Aber auch die Arbeitnehmer haben eine konkrete Idealvorstellung hinsichtlich des zukünftigen Arbeitgebers. Es ist davon auszugehen, dass kaum ein Bewerber oder Unternehmen die hohen Idealvorstellungen der anderen Zielgruppe ganzheitlich erfüllen kann.

Die Vereinbarkeit der unternehmenseigenen Ansprüche und der Präferenzen der potentiellen Arbeitnehmer stellt im Rahmen des Arbeitsmarktwandels eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Es gilt, diese wechselseitigen Ansprüche zu identifizieren und auf Basis dieser Informationen kompromissorientierte Lösungen zu entwickeln, welche die Präferenzen der Unternehmen und die der Arbeitnehmer vereinbaren und somit einen Mehrwert für beide Zielgruppen schaffen.

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Empirische Studie zur Vereinbarkeit der Präferenzen von Arbeitgebern und Generation Y

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Tiana Bleilevens hat die wechselseitigen Präferenzen auf dem Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der zukünftigen Arbeitsmarktsituation in der Praxis von kleinen und mittleren bzw. mittelständischen Unternehmen untersucht. Auf Basis einer umfangreichen empirischen Studie identifizierte sie zuerst einmal die Ansprüche der Generation Y an Arbeitgeber und die Ansprüche von kleinen und mittleren bzw. mittelständischen Unternehmen an ihre Mitarbeiter. Anhand ihrer gewonnenen Erkenntnisse konnte sie überprüfen, wie die identifizierten Ansprüche beider Zielgruppen zum beiderseitigen Vorteil vereinbart werden können. Auf Basis dieser Ergebnisse hat sie anschließend realisierbare Handlungsempfehlungen für die Personalpolitik der Unternehmen abgeleitet.

Tiana Bleilevens
Präferenzen am Arbeitsmarkt – Handlungsempfehlungen zur kompromissorientierten Vereinbarkeit der Ansprüche der Generation Y mit den Erwartungen der KMU
Schriftenreihe Personal und Organisation Band 6
Preis: 24,90 Euro
ISBN: 978-3-945216-27-9

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Autor:

Uwe Manschwetus

Prof. Dr. Uwe Manschwetus hat seit 1997 eine Professur für Marketing-Management an der Hochschule Harz. Wissenschaftliches Arbeiten und Digitales Marketing sind zwei Schwerpunkte seiner Arbeit.

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